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Elimi
-
Slutet, Mörkret & Tystnaden
Band:
Elimi Title:
Slutet, Mörkret & Tystnaden
Year:
2005
Format:
CD-R/
MC (limited to 30 copies; tape limited to 50
exemplars)
Label:
Selfproduced
Style: Traditional
Oldschool Black Metal
Review:
German Version
In
weiten Kreisen wohl eher unbekannt und unscheinbar,
und überhaupt unauffällig oder gar
unsichtbar. Elimi, möglicherweise durch
Maturz, seines Zeichen Projektgestalter von
Snötårar, ein Begriff - eine junge
Black Metal-Institution aus Schweden, gegründet
2004; bestehend aus vier Mitgliedern; Satanismus
und Misanthropie thematisch in den Vordergrund
stellend. Fast langweilig lesen sich solch
magere Daten, doch so ist es nun mal, und
so lange die Musik nicht ebenso einschläfernde
Züge aufweist, kann eigentlich auch nicht
viel schief gehen.
Doch bereits die wirklich innovationslose
Betitelung der einzelnen Stück lässt
die Hoffnung weiter schwinden, denn „Ende
der Existenz“ sowie „Wald des
Todes“ (ins Deutsche übersetzt)
sind alles andere als kreative Lyrikbomben.
Mit voller Überzeugung stehen dem Hörer
nun anscheinend vier nutzlose Songs bevor,
deren Verfassen man sich hätte sparen
können, um dann doch lieber eine Partie
Schach zu spielen. Andererseits stirbt die
Hoffnung zuletzt… und so sprudeln einem
entgegen aller negativen Erwartungen unheimlich
nordisch beziehungsweise norwegisch pulsierende
Soundgeflechte entgegen; in ihrer Art sehr
destruktiv gepolt, doch stets mit einer leichten
Kälte und sogar Obskurität versehen
- Elimi zelebrieren die frühen Neunziger
in Reinform und das auch noch richtig gut!
Soundtechnisch hat man zwar noch etwas zu
feilen, wirkt man insgesamt doch etwas dünn
und prachtlos, aber dennoch können die
klassischen Läufe der Frühzeit vollstens
überzeugen. Der rohe und vor allem gut
hörbare Bass wird großzügig
mit ins Geschehen eingebunden, den Sechs-Saitern
sowie den Drums ergeht es ähnlich gut.
Für den einen mag es vielleicht nicht
gerade reizvoll sein, wenn sich instrumental
gesehen keinerlei Besonderheit herausheben
lässt, doch ist dies wiederum auch nicht
nötig, da das unauffällige Zusammenspiel
für einen guten Fluss der Musik sorgt
und „Slutet, Mörkret & Tystnaden“
zu einem angenehmen Demo macht, welches eben
gerade durch seine unaufdringliche Reinheit
beeindrucken kann.
Fazit: Wenn Elimi weiterhin
so gekonnt auf der norwegischen Schiene balancieren
und noch etwas mehr Innovation walten lassen,
sprich einen von eigener Kreativität
geprägten Stil entwickeln, dann wird
man sich ungehalten und zielstrebig bis in
die vorderen Reihen kämpfen können
– da bin ich mir sicher.
(7/10)
in
Worte gefasst von Frostkrieg
Review:
English Version
In
broad circles arguably rather unknown and inconspicuous,
and unobstrusive or even invisible at all. Elimi,
maybe known through Maturz (project-master of
Snötårar) – a young Black Metal-institution
from Sweden; founded 2004; consisting of four
members; thematically accenting Satanism and
Misanthropy. This meagre data makes nearly boring
reading, but it’s changeless, and as long
as the music doesn’t feature alike drowsy
lineaments, not much may go awry.
But already the really innovativeless entitling
of the particular pieces lets the hope decrease
beyond, because “End Of Existence”
as well as “Forest Of Death” are
everything else than creative lyric-bombs. With
full convincement the listener now seemingly
stands in front of four useless songs, whose
writing one had better replaced by playing a
party chess. Otherwise hope dies last…
and so against all negative expectances very
Nordic as the case may be Norse pulsating sound-nettings
bubble towards one; in their kind poled quite
destructive, but steadily furnished with a slight
coldness and even obscurity – Elimi celebrate
the early nineties in pure form and that really
good! Indeed one sound-technically still has
to file, altogether one acts somewhat thin and
pompless, but although the classical curses
of the early times may convince completely.
The raw and first of all well audible bass is
bedded into the events amply, the six-chords
as well as the drums relish an equal care. For
some this maybe isn’t attractive enough,
if instrumentally viewed no specials are to
highlight, but in turn this isn’t necessary,
because the inconspicuous interplay serves for
a good flow of the music and makes “Slutet,
Mörkret & Tystnaden” to a dulcet
demo, which can directly convince through its
uninstrusive pureness.
Conclusion: If Elimi furthermore
balance that skilled on the Norwegian rail and
additionally dispense somewhat more innovation,
speak develop an of own creativity embossed
style, then one will be able to fight till the
front-rows angrily and determinedly –
I’m sure about that.
(7/10)
translated by
Frostkrieg
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